Nationalpark Hunsrück-Hochwald

written on 13/07/2020
by Konrad Funk


Wälder - Moore - Rosselhalden

Wussten Sie schon, dass der Nationalpark Hunsrück-Hochwald am 1. März 2015 gegründet wurde und damit der 16. und jüngste Nationalpark in Deutschland ist?

Als länderübergreifender Nationalpark erstreckt er sich vom Keltenring in Otzenhausen auf saarländischer Seite bis hin zum Gebiet der Wildenburg bei Kempfeld als östliche Begrenzung in Rheinland-Pfalz.



Die Gesamtfläche von gut 10.000 Hektar setzt sich zusammen aus 970 Hektar des Kreises St. Wendel im Saarland und 9.260 Hektar der rheinlandpfälzischen Landkreise Birkenfeld, Bernkastel-Wittlich und Trier Saarburg. Als Mittelgebirgslandschaft wird der Nationalpark Hunsrück-Hochwald von Höhenzügen gebildet, die größtenteils von Südwest nach Nordost streichen.

Die unterschiedlichen Höhenlagen von unter 400 m bis über 800 m über NN schaffen eine kleinklimatische Vielfalt. Der Erbeskopf ist zudem mit seinen 816 m über NN die höchste Erhebung von Rheinland-Pfalz. Die Höhenzüge bestehen größtenteils aus Quarzit. Seine Felsrippen, Blocküberlagerungen und Blockschutthalden, im Hunsrück „Rosselhalden“ genannt, sind typisch für das Bild dieses Nationalparks.



Hinzu kommen die ausgedehnten Wälder sowie Quell-und Hangmoore, die der Hunsrücker als „Brücher“ bezeichnet.




Die enge, unzertrennliche Verbindung von Wald, Fels und Wasser zieht sich wie ein rotes Band durch den ganzen Nationalpark. Flora und Fauna haben einiges zu bieten. Von den heimischen Wildarten kommen Rothirsch, Reh und Schwarzwild vor. Wildkatze und Schwarzstorch stellen dem Nationalpark ein besonderes Gütesigel aus.

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald hat neben viel Natur auch viel Geschichte aufzuweisen. Hiervon zeugen die Siedlungsanlagen der Kelten, die sich wie an einer Perlenschnur aufgereiht vom Keltenring in Otzenhausen über Vorkastell, Ringskopf und Kirschweiler Festung bis hin zur Wildenburg ziehen.


 

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